Lothar Grauvogel

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53842 Troisdorf

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Nach der digitalen Revolution sind die Menschen so wissenschaftsgläubig geworden, dass man sagen könnte, sie haben jedes Maß an Realität verloren.

Ich befürchte, dass das alles nicht mehr so hinkommt wie die Menschheit sich das denkt.

 

Als Physik-Begeisterter kann ich vielleicht auch etwas beisteuern.

 

Weil sich Photonenwellen im Raume eher überlagern und gegenseitig stören würden, sind Photonen sowohl Korpuskeln, als auch Wellen und nicht Korpuskeln oder Wellen. Beschreibbar mit dem Kugelstoßgerät in eine Richtung, aber Phänomen in alle Richtungen. Die Teilchen (photonen) bleiben im Wesentlichen an ihrem Platz. Nur (Anregungs)Energie wird weitergegeben.

Wegen derselben Ausbreitungsgeschwindigkeit wie Licht, ist der Strom auch eine geordnete Welle genauso wie das Licht und nicht eine Zickzackbewegung mit 100km/sek. Wie aber kann eine Zickzackbewegung zu einer geordneten Welle werden? Nicht Ursache und Wirkung getrennt, sondern Phänomen und Phänomen alleine. Wie bei dem Kugelstoßgerät in alle Richtungen des Kristallgitters des Leiters. Bei der Zickzackbewegung könnte die Auslenkung der Elektronen am Anfang des Kristallgitters gemessen worden sein.

Die Ungleichzeitigkeit Einsteins ist im Modell des fahrenden Zuges mit Spiegeln nicht ausreichend erklärt. Das Phänomen deutet eher auf Interferenz.

Was in der Quantenmechanik tatsächlich dargestellt ist, kann hier noch nicht abschließend dargelegt werden. Was aber sichtbar wird in den Ergebnissen, ist das Äußern von Interferenzminima und Interferenzmaxima. Ich denke die Quantenmechanik entsteht eher daraus, dass Elektronen beim Sprung dem Licht entzogen sind, weil sie keine perfekte Kreisbahn oder Ellipse mehr befolgen.

Das Auto mit Lithium Batterie ist keine Lösung. Wenn 70 Millionen Kfz. davon mit dieser Batterie ausgerüstet werden, sind sie nach 100 Jahren ausgeraucht. Hyundai hat ein Auto herausgebracht mit Brennstoffzelle, das eine Reichweite von 800 km haben soll mit knapp 6 kg Wasserstoff, der in 3 Minuten betankt werden soll.

Ich könnte wetten, es handelt sich um komprimierten Wasserstoff, der aus Methanol, Butan oder Erdgas gewonnen ist. Dieser Wasserstoff ist ähnlich schädlich für die Umwelt wie Diesel oder Benzin. Wasserstoff verflüchtigt sich zudem in Anlagen an den Ablassventilen etc..

Wenn sich solche öffentliche Hoffnungen widerlegen, dann muss man alle Hoffnungen in dieser Richtung relativieren. Eine Energieausbeute mit Sand, der immer wieder Sand erzeugt bedarf auch fossiler Brennstoffe und es ist Flusssand notwendig.

 

Die Kernfusion hatte seit etwa 1950 Zeit für ein Ergebnis. Der Versuch, Strom mit Silizium herzustellen hört sich gut an. Aber: Ob der auch zum Erfolg führt?

 

Die Menschheit hat noch 500 Mrd. t Ölschiefer (178 Jahre gemessen an einem Jahresverbrauch von 2,8 Mrd. Tonnen Erdöl von 1982) und 250 Mrd. t Ölsande (89 Jahre) in petto. Das reicht für 260 Jahre Aufschub. Aber selbst die Ölsande liegen in 600 bis 2000 m Tiefe. Schiefer und Sande müssen bergbaumäßig abgebaut werden und der Abraum muss verlagert werden. Außerdem spielt Wasserstoff und 300 °C Hitze eine Rolle bei den Sanden und der Ölschiefer muss noch auf 500 °C erhitzt werden. Der Abraum vom Schiefer muss verlagert werden, wo er nicht stört. D. h. erheblicher technischer Aufwand ist nötig zur Gewinnung. Die Erhitzung ist Energieaufwand, der vielleicht mit Erdöl bewältigt werden muss. Wenn die Menschheit Pech hat, schrumpft deshalb der Aufschub auf 1/3, also auf 87 Jahre. Dann verbleibt der Rest bis 2132. Aber das muss für die ganze Welt erst rechtzeitig eingeleitet werden. Diese Erkenntnisse habe ich von einem Energietaschenbuch geschrieben von Geologen (Herausgeber: Gerhard Bischoff/Werner Gocht 3. Auflage 1984 Verlag Vieweg ISBN 3-528-18446-9 [sicher vergriffen]). Und damit kann man auch das Ende der liquiden Erdölreserven errechnen. Das wird 2035 sein. Dazu sind vermutlich noch 5-10 % gefunden worden. Also ist das freie Erdöl so ungefähr 2045 zu Ende.

 


Die Lithium-Batterie ist für das heutige Bevölkerungsvolumen so keine Lösung. Nähmen wir einmal an, ein Akku hielte, weil er begrenzt aufladbar ist mit 2.000 Ladezyklen 20 Jahre (das sind bei 300km Reichweite 300.000 km in 10 Jahren, 600.000km in 20 Jahren, also 30 Millionen km in 1000 Jahren) und er wäre 100 kg schwer. Dann brauchen wir für 1000 Jahre 5.000kg Akku pro Auto und Fahrer. Wir führen auf der Welt etwa 1 Milliarde Autos. Die sind nicht mit Lithium ausrüstbar. Dann bräuchte die ganze Flotte 5.000 kg pro Fahrzeug, also 5 Billionen kg Lithium. Der Weltvorrat an Lithium beträgt aber nur 35 Millionen Tonnen (35 Milliarden kg).

Wenn die Verwendung von Lithium aber für 100 Jahre und 1 Milliarde Autos zu erschöpfen unmöglich ist, so ist dennoch möglich, das Auto-Volumen schrumpfen zu lassen. Bei 5.000kg pro Person und Auto, wären 7 Millionen Autos (35 Milliarden kg durch 5.000kg) möglich. Wenn heute jeder 7. von 7 Milliarden Menschen ein Auto hat, wären 7 Mio. Autos mit 7 zu multiplizieren, dann wären voll elektrisch 49 Millionen Menschen denkbar für die ganze Erde. Das ist 6 Mal die Einwohnerzahl der Schweiz für die ganze Welt. Selbst wenn die Ausbeute an Ladezyklen oder Strom sich verdoppeln würde, ist das Ziel nicht erreicht.

Das würde bedeuten, dass auch die Weltbevölkerung auf 1/140 schrumpfen müsste, dann wäre ihre Elektro-Mobilität auf etwa 1000 Jahre gesichert. Und man wäre der Klimafalle entronnen.

Oder aber der Lithiumvorrat wird für 70 Millionen Kfz. In 100 Jahren verbraucht. Zum Vergleich: Heute rollen auf den Straßen 1 Milliarde zugelassene PKW. Dann geht sozusagen für den Menschen die Welt unter!!!

 

Wenn der Vorrat an Lithium verdoppelt aufgefunden wird und die Wirksamkeit sich auch verdoppelt sind für 100 Jahre 280 Millionen Kfz. möglich. Bezüglich aber aller Kfz. sonst mit fossilen Brennstoffen betrieben ist das ein Aufschub von nur ca. 25 Jahren.


 


 

Was die Lösung sein könnte, aber auch nur könnte:

 

Eine weitere Möglichkeit wären Brennstoffzellen in Autos oder als Reserve fürs Heizen mit elektrischem Heizstab. Hyundai hat ein Brennstoffzellenauto herausgebracht, das eine Reichweite von 800km hat und bei dem dafür der Wasserstoffvorrat unter 6 Kilo ist. Es soll in 3 Minuten betankt sein. Für die Herstellung von Wasserstoff ist aber Schwefel oder Strom nötig. Der Weltschwefelvorrat aber wäre bei flächendeckender Nutzung schnell erschöpft. Und nachhaltiger Strom muss erst einmal bereitgestellt werden, wenn man den heutigen Fuhrpark der Welt von 1 Milliarde Autos beschicken will. Fragt sich dann, wenn weniger als 6 Kilo Wasserstoff für eine Ladung gebraucht werden, wie lange dessen Herstellung dauert und wie viel Strom dafür notwendig ist. Also muss man peilen, ob unser Netz für nachhaltigen Strom damit nicht überfordert ist. Ein idealer Ort für Solarzellen wäre aber Maghreb oder Syrien.

 

Ich könnte wetten, es handelt sich um komprimierten Wasserstoff, der aus Methanol, Butan oder Erdgas gewonnen ist. Dieser Wasserstoff ist ähnlich schädlich für die Umwelt und begrenzt vorhanden, wie Diesel oder Benzin. Wasserstoff verflüchtigt sich zudem in Anlagen an den Ablassventilen etc..

 

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffherstellung


 

Die Dampfreformierung ist derzeit die wirtschaftlichste und am weitesten verbreitete (~90 %) Methode, Wasserstoff zu erzeugen. Durch die Verwendung fossiler Energieträger wird dabei aber genauso viel des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid CO2 freigesetzt wie bei deren Verbrennung. Durch Verwendung von Biomasse kann die Klimabilanz verbessert werden, da dann nur das Kohlenstoffdioxid freigesetzt wird, das zuvor beim Wachstum der Pflanzen aus der Atmosphäre aufgenommen wurde.


 

Aber tatsächlich weicht mein Optimismus immer wieder größten Befürchtungen, dass die physikalische Aufgabenstellung da eine Leerstelle habe, also eine Stelle, der keine Lösung zugeordnet werden kann. Dies trotz verfeinerter Denkmodelle.

Ich habe auch 2 Möglichkeiten gefunden, Strom herzustellen, gebe aber beiden realistisch weniger Chancen, zum Ziel zu führen.


Die Weltbevölkerung hat sich von der Technik abhängig gemacht. Wenn die unter der Technik stehenden Ressourcen wegbleiben, könnte ich mir gut vorstellen, dass sie auf die Idee sich versteift,, kollektiven Selbstmord zu begehen. Aber besser ein Traum als ein Atomkrieg. Bei einem tatsächlichen Atomkrieg würden sicher 5% der Weltbevölkerung direkt verenden bis der Rest der Bevölkerung lange Zeit später durch die Strahlung dahingerafft wird.


 

Aktuelles

Die Gerechtigkeit ist nicht des Menschen. Die Gerechtigkeit ist des Gottes. Der Mensch ist nicht begabt für die Gerechtigkeit. Nur Gott ist gerecht.

Bei Fehlen von logischer Herleitung von Gerechtigkeit, ist die Gerechtigkeit auch nicht eintragbar in die Verfassung, weil Rechte und Pflichten im Recht logisch nachweisbar sein müssen.

Es gibt z.B. keine gleichmäßige Herrschaftsverteilung.

Vor dem Gleichheitsgesetz müssten aber alle gleich herrschend sein für eine Demokratie.