Lothar Grauvogel

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Basistext: Troisdorf, Sonntag, 10. Oktober 2004


 

  1.  
  2. Basistext: Troisdorf, Sonntag, 10. Oktober 2004


 


 


 

In den Medien werden Arbeitslose mit etwas über 5% gegenüber der arbeitenden Bevölkerung  angegeben.

Wenn man aber im Internet recherchiert und denkt, an die, die nicht teilnehmen an der wirtschaftlichen, gesellschaftlichen Aufgabe, sind es 4 Millionen 250 Tausend HartzVI Empfänger. Auch wenn viele nicht als arbeitssuchend gemeldet sind und einige aufstockend, ist das irreführend und verschleiernd.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1396/umfrage/leistungsempfaenger-von-arbeitslosengeld-ii-jahresdurchschnittswerte/

Meine neueste Haltung zur Arbeits- und Sozialpolitik ist aber: Ich würde in die Höhe der Besteuerung meist nicht eingreifen, aber für eine freiwillige Selbstbesteuerung werben. Wenn das nicht funktioniert, würde ich wie ATTAC schon lange vorgeschlagen hat, die TOBIN-Steuer einführen.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Tobin-Steuer


 


 


 

Vielleicht verfüge ich über Modelle zur Problemlösung...


 

Klassisch-moderne WIRTSCHAFTSMODELLE und WIRTSCHAFTSMODELLSEGMENTE im analytischen Röntgenbild

  1. Arbeitsplatzschaffungsvoraussetzungen


 

Um die Voraussetzungen, also die notwendigen Elemente, die zusammenkommen müssen für einen neuen Arbeitsplatz zu erfassen, müssen wir uns die Voraussetzungen eines beliebigen Arbeitsplatzes analytisch anschauen.

Ein Arbeitsplatz ist generell die Ausübung eines Wirtschaftsteilnehmers, bei dem Arbeitskraftkapital angeboten und dessen Nutzen mit dem Nutzen anderer Wirtschaftsteilnehmern, die einen Arbeitsplatz haben können, getauscht wird und wenn der andere Wirtschaftsteilnehmer über keinen Arbeitsplatz verfügt, wird das Produkt des angebotenen Arbeitskraftpotentials lediglich laufend verbraucht. Es gibt das ausschließliche Arbeitskraftkapital (Maler, Tischler, Gastwirt) und das Arbeitskraftkapital unter gleichzeitiger Verwendung von Produktionsmitteln, die im Verfügungsbereich des Arbeitskraftkapitalanwendenden stehen (Fabrik, Manager), oder unter Verwendung von Kapitalmitteln, die im Verfügungsbereich des Arbeitskraftkapitalanwendenden stehen (Bank), oder unter Verwendung eines wirtschaftlich nutzbaren Gegenstands, der im Verfügungsbereich des Arbeitskraftkapitalanwendenden steht (Hausbesitzer), oder unter Verwendung von Steuermitteln, die im Verfügungsbereich des Arbeitskraftkapitalanwendenden steht (Abgeordneter, Polizist).oder unter Verwendung von Spekulationskapital, das im Verfügungsbereich des Arbeitskraftkapitalanwendenden steht (Aktienanleger).

Aus welchen notwendigen Voraussetzungen besteht dann eine Wirtschaftseinheit, die Arbeitsplätze zur Verfügung stellt und garantiert oder mehrt?

  1. Es muss ein wirtschaftlich technisch, dienstleistungsmäßig oder künstlerisch zu bearbeitender Gegenstand vorhanden sein oder Interesse an ihm geweckt werden, an dem bestimmte Wirtschaftsteilnehmer nutzinteressiert sind, der Zweck der Wirtschaftseinheit (Geschäftsidee, Geschäftsthema, Zweck des Unternehmens). Ein Gegenstand, der Nutzen bringt und für dessen Bearbeitung ein konkretes Interesse bei einer bestimmten Auswahl von Wirtschaftsteilnehmern besteht.

  2. Den Wirtschaftsteilnehmern, die Interesse an einem wirtschaftlichen Gegenstand haben können, müssen finanzielle Mittel für die Bezahlung dessen Bearbeitung erreichbar sein.

  3. Der Unternehmensgegenstand oder das Unternehmensthema muss durch die Voraussetzungselemente (in arbeitsteilendem Ineinandergreifen von Zusammensetzungselementen) ausführbar sein. Soll das Unternehmen von Dauer sein, muss der tatsächlich gebrauchte Nutzen den Erwartungen der Beteiligten entsprechen (Zufriedenheit), Interesse und Finanzierbarkeit darf nicht versiegen oder permanent zurückgehen (Markt). Und von Vorteil für eine Ausdehnung des Unternehmens ist die, den Mitteln des Unternehmens entsprechende Zunahme von Interesse bei gleichzeitiger Finanzierbarkeit.

  4. Der Wirtschaftsteilnehmer, der das Unternehmen initiiert, muss oder die Wirtschaftsteilnehmer, die das Unternehmen initiierten, müssen über die notwendigen und hinreichenden Mittel verfügen, seien es Produktionsmittel oder Kapitalmittel oder Vermögen um sich Produktionsmittel oder Kapitalmittel nach Bedarf auf Kredit zu besorgen. Der Aufwand muss zu existentiellem Lebensgewinn führen. Dergestalt, dass aus dem Aufwand ein Nutzen entsteht. Dieser Nutzen kann aus Geldgewinn bestehen, der in viele beliebige Nutzenverschiedenheiten (täglicher Bedarf, Sachen, Dienstleistungen, möglicherweise Luxus) eingetauscht werden kann, oder der Nutzen kann bestehen aus dem Erfolgserlebnis oder der Zufriedenheit. Die Möglichkeiten des Aufwandslohns sind A) das Zufügen zu einem Status einen temporären Zuwachs aus oder mit dauerhaftem Lebensgewinn. B) der längerfristige oder dauerhafte Aufstieg von einem niedrigeren Status in einen höheren Status mit existentiellem Lebensgewinn mit permanentem Aufstieg. C) Die Erhaltung eines existierenden Status unter Abwendung von Verlust von existentiellem Lebenssubstanz.

  5. Es muss zur wirtschaftlichen Befähigung Kenntnis zur Verwendung bereitstehen, entweder in Form von Forschung oder komplexer bis einfacher Datenerhebung (Berufsausbildung, akademische Ausbildung, Forschung bis hin zur einfachen Fachorientiertheit). Stichwort: Qualifikation. Wenn Kenntnis sich vermehrt und ausdifferenziert, wird sie zu Erfahrung. Kenntnis wie Erfahrung muss erweiterbar sein, wenn wirtschaftliche Gegenstände zu erweitern beabsichtigt sind.

  6. Wenn ein Zusammensetzungselement eines Produktangebots die finanziellen Möglichkeiten oder die finanzielle Bereitschaft des angepeilten zu interessierenden Konsumenten übersteigt, fällt die Möglichkeit des Produkts weg. Entweder Arbeitskapitalbedarfsdeckung oder die Kosten für ein Element oder mehrere Elemente des Produktangebots oder Kreditkosten sind übersteigend gegenüber der Produktivmittelrendite und die Arbeitskraftkapitallohnerwartung des Unternehmers.


 

Es ist ungünstig für Arbeitsplätze:

Wenn keinem der Wirtschaftsteilnehmer aus Betrachtung von Lebensbereichen ein Mangel an wirtschaftlichem Bearbeiten auffällt, dem begegnet werden kann, und wenn kein Wirtschaftsteilnehmer daraus einen passenden bearbeitbaren wirtschaftlichen Gegenstand (Geschäftsidee) schlussfolgert, fehlt einem möglichen Arbeitsplatz der Inhalt.

Wenn zusätzlicher Aufwand für ein schon bestehendes Unternehmen nicht im Verhältnis zu Aufwandlohn mit existentiellem Lebensgewinn führt, so wird es keine Arbeitsplätze schaffen.

Wenn der Aufwand für ein noch nicht bestehendes Unternehmen nicht im Verhältnis zum Aufwandlohn mit existentiellem Lebensgewinn führt, so werden keine Arbeitsplätze geschaffen, weil das Unternehmen schon gleich gar nicht initiiert wird. Wenn „man sich umsonst abgerackert“, dann wird kein Unternehmen entstehen.

Wenn der Gewinn dem Verlust durch gleich welche Kostenstrukturveränderungen oder sinkendes Interesse am Produkt nicht inhaltlich des Arbeitskapitalaufwandlohns des Unternehmers mindestens gleichkommt oder der Verlust den Gewinn übersteigt, dann gehen Arbeitsplätze verloren.

  1. WELTWIRTSCHAFTSMODELL in der Innenschau

1. Weltwirtschaft wie sie ist


 

Die Weltwirtschaft ist eine Hierarchie von Kapital, Produktionsmitteln und Arbeitskraftkapital. Die einzelnen Unternehmen sind Weltwirtschaftshierarchiesegmente oder Einzelhierarchien. Auch der Staat ist ein Weltwirtschaftshierarchiesegment, er tritt als Auftraggeber und Konsument des öffentlichen Bedarfs mit Einnahmen, Ausgaben und Begünstigungen (Anreiz) auf. Je weiter es nach oben zur Spitze geht, steigen die Einkommen und damit die Möglichkeit, Geld in existentiellen Nutzen zu wandeln (Wirtschaftsmacht). Die Möglichkeit in Luxus zu wandeln, ist an der Spitze am größten und nimmt nach unten hin konstant ab.

Dies kann nur an einer Gegebenheit so liegen: In der Weltwirtschaft wird von oben her geteilt wie bei den Römern nach dem Prinzip „Teile und Herrsche“ und wer das Prinzip am Besten beherrscht ordnet sich immer den größten Teil an Gewinn zu von ausdifferenzierten Produktmengen in Funktion der Preisbildung unter Berücksichtigung des Aufwandkosten in Funktion zum Nutzen im Verhältnis zum Preis in allen Elementen.

Der Geldgewinnanteil am Hierarchieunternehmen für Arbeitskraftkapitalanwendung nimmt für den Einzelnen je nach Statusstufe von oben nach unten hin ab. Und von oben nach unten mehrt sich ungefähr die Personenzahl unter der Hierarchieunternehmensgewinn einer Statusstufe aufgeteilt wird. Die Preise steigen in Funktion der Qualität und der hergestellten Menge der Produkte oder des Volumen des Produktangebots so, dass die Arbeitskraftkapitalanwendung von unten nach oben zu zunehmendem Gewinn führt. Nach oben hin bezüglich des zugrundeliegenden Vermögens nimmt der Gewinnzuwachs zu. Meist wird der Gewinn durch Aufkaufen von zu dem Unternehmen passenden günstigen anderen Unternehmen ganz oder teilweise in Macht zu Preisdiktatmöglichkeit verwandelt. Wer an der Quelle sitzt, hat die meiste Macht oder den meisten Einfluss.

Bei den Preisdiktatmöglichkeiten, die je nach Position von unten bis oben immer besser befolgt werden, gelten 4 Regeln: 1.) viele Produkte kleinerer Preis als Vergleichbares– höherer Gewinn 2.) Mangel an Produktangebot – höherer Preis - höherer Gewinn 3.) Aufeinander Abstimmung des Angebots: Mängelware für schmale Kassen, Durchschnittsprodukte für die, die zum Preisvergleich den Aufwand und die Zeit scheuen, Modeware für die, die in sein wollen, Qualitätsprodukte für die Anspruchsvollen; (Das Produktangebot wird ausdifferenziert und aufgefächert in Ladenhüter mit schlechter Qualität, die aber trotzdem irgendwann gekauft werden von Leuten mit schmaler Kasse; Massenware auf deren Qualität kaum jemand achtet; und Milchkühe, die den größten Gewinn erwarten lassen). 4.) Einsparung von Kosten an Arbeitskraft durch Automation oder Arbeitsteilung und zunehmende Spezialisierung oder Produktion im billigen Ausland. Einsparung durch Einkauf billiger Zusammensetzungselemente. Einsparung durch Ausschau nach billigster Finanzdeckung, Beschleunigung der Produktionsmittel (Maschinen) unter unveränderter oder reduzierter Arbeitskraftzusammensetzung.

Die Weltwirtschaft hat begrenzte aktive arbeitskraftkapitalverwendende Personen. Diese Personen sind nur Teilmenge der Weltbevölkerung. Die übrigen Personen sind von der Arbeitskraftkapitalverwendung ausgeschlossen, weil die heutige automatisierte in Arbeitsteilung hochspezialisierte Wirtschaft Grundbedarf und gleichzeitig Luxus für besondere Verdienste ohne Zuhilfenahme aller Wirtschaftssubjekte in entwickelten Bereichen decken kann.

Das heißt: Die Weltwirtschaftshierarchie ist angesichts der Arbeitskraftkapitalverwendung ein Club der Besseren oder gettoisiert.


 

  1. Wenn man aus den Gegebenheiten schließt, besteht das grundlegende Prinzip der Weltwirtschaftshierarchie daraus, dass vermittels der akzeptierenden Annahme des bereitstehenden Produktiv-Angebots (zum Konsum) von Wirtschaftsteilnehmern aus dem Markt Geldflussströme nach proportionierten ausdifferenzierten Volumenzuschnitten aus vorhandenen oder vorbereiteten Investiv-Geldmitteln zum Produktangebot gebündelt, zusammengefasst werden und anschließend dem Geldbedarf (Lohn oder Gehalt) des Arbeitskraftkapitalangebots zugeführt wird, mit dem dann wieder Konsumiert werden kann.

  2. Wenn die einzelnen Unternehmen ihre Gehälter zahlen, sind das verschiedene auseinanderbündelnde, aus dem Produktiverlös verteilende Ausgabe-Geldströme. Dann kommt das Angebot verschiedener Unternehmen. Sie peilen Zielgruppen an, die Gehaltsgeldströme erhalten, die in Konsum verwandelt werden und greifen von den Einzelströmen der Konsumgelder proportionierte Volumen ab, mit Hilfe deren Zusammensetzung z.B. der Gewinn einer Marke Kühlschränke oder Handys zusammengebündelt wird zur Zahlung der Löhne und Gehälter. Und wenn in diesem Unternehmen die Gehälter und Kosten für die Erstellung des Inhalts des Angebots gezahlt werden, dann werden durch die Arbeitskapitalanbietenden die Einnahme-Geldströme zum Konsum der Angebotsinhalten wieder auseinandergebündelt und auf die Angebotshierarchien verteilt, die dann für die Fortführung des Produktangebots Investitionskapital empfangen.

Aus diesem Prozess entsteht immer Gewinn für den Unternehmer, der Arbeitskraftkapitalanbieter und Produktivkapitalverwender gleichzeitig ist, welcher Gewinn nach Kapazität des Unternehmens von unten nach oben zunimmt. Gleichfalls beteiligt, jedoch nur als vom Staat mit Konsumgeld versehene Bürger sind die Sozialhilfeempfänger und die Arbeitslosen, welche letzteren Arbeitskapitalanbieter sind, ohne dass oder bevor Arbeitsverwendungsbedarf mit Arbeitskraftkapitalentlohnungsangebot besteht.

Es ist ein permanenter Kreislauf: Konsumgeldangebot führt zu Produktherstellung und Dienstleistungsbereitstellung. Produktherstellung und Dienstleistungsbereitstellung führt zu Arbeitskraftkapitalangebotsentlohnung. Arbeitskraftkapitalentlohnung führt zu Konsumbedarf. Konsumbedarf führt zu Arbeitskapitalangebot. Über Arbeitskapitalangebot lässt sich Konsumgeldangebot bewerkstelligen.

  1. anzustrebendes WELTWIRTSCHAFTSIDEAL mit utopischer Zielrichtungsfixierung.


 

Die ideale Weltwirtschaft besteht aus einer Einbeziehung ins selbstständige wirtschaftliche Handeln mit Aktivierung von Arbeitskraftkapital aller Menschen, die noch nicht in den Prozess einbezogen sind.

Das sieht so aus, dass alle Einkommen aller Menschen auf Arbeitskraftkapitalangebot und -verwendung beruhen würden.

Das ist dann der Fall, wenn das Geld 2 Funktionen in ihrer Ganzheit nämlich zu 100% erfüllen würde. Einmal die Bereitstellung aller Produktangebotsinhalte, die auch abgenommen würden durch die Beteiligung aller Menschen an der Erstellung der Angebotsinhalte. Dasselbe Geld, das für die Erstellung der Angebotsinhalte eingenommen wird, muss dazu dienen, den Aufwand aller Menschen, die beteiligt waren an der Erstellung, welcher Aufwand zu Konsumbedarf führte, auszugleichen. Weltwirtschaftsproduktion ist gleich Weltwirtschaftskonsum und alle Menschen sind arbeitskraftmäßig beteiligt. Für die ideale Weltwirtschaft müssen 2 Ebenen mit 2 Dimensionen parallel zueinander vorhanden sein. Arbeitskraftkapitalverwendung mit anschließender Abnahme entsprechenden Angebotsinhalts (Tausch in 2 Richtungen) und alternierender Geldflussrichtungswechsel. Die Geldflüsse zu den Angebotsquellen müssen sich phasenabwechselnd in die Richtung der Arbeitskraftkapitalisten umkehren und diese sind auch gleichzeitig die Konsumenten des hergestellten Angebotsinhalts.

Dann wissen wir auch, wodurch sich unsere Wirtschaft charakterisiert: Unter Abgabe eines Teils des Angebotsinhalts der Wirtschaftshierarchie an eine Personenmenge, bei der kein Arbeitskraftkapital zur Verwendung kommt, gettoisiert sich die Wirtschaftshierarchie. Bei allen Arbeitslosen und Sozialhilfeempfängen fehlt die eine von zwei Ebenen vom 2-Richtungstausch und andauerndem, alternierendem Geldflussrichtungswechsel. Sie werden auf die Konsumentenrolle verwiesen.

Die Weltwirtschaftshierarchie kann man bezeichnen als den Erreger einer physikalischen Welle. Die Hierarchiesegmente oder Unternehmen sind Untererreger. Die wirtschaftliche Gesamtregung selbst überträgt sich am besten von den Erregerquellen aus. An der Quelle ist die Erregung am stärksten und nimmt mit zunehmendem Abstand zur Quelle ab.

Daraus leitet sich auch mein Kapitalbegriff ab: Kapital ist ein physikalischer Steuerimpuls, der auch eine psychologische Wirkung haben kann, zum Bewegen träger Masse (Denken, also Nerventätigkeit ist auch Bewegen träger Masse) letztendlich zum Nahrungserwerb und zum Erreichen eines würdevollen Daseins aller Menschen, die daran beteiligt sind. Gleich wie das Volumen der bewegten Masse: je höher und umfassender die Überwindung der Trägheit, desto größer das Verdienst.

 

Wirtschaft ist letztendlich ein physikalischer Prozess und könnte auch unter Zuhilfenahme statistischer physikalischer Modelle beschrieben werden.


 

Bei der heutigen Weltwirtschaftshierarchie mit ihren unternehmerischen Hierarchiesegmenten geht die Rechnung von Proportionen des Marktes, der Möglichkeit, Kredite aufzunehmen für Investitionen oder Gewinne in Investitionen zu wandeln nur dann auf, wenn sich Teile der Wirtschaftsbeteiligten dessen enthalten, ihr potentielles Arbeitskapital nicht in der Wirtschaft zu verwenden, wenn die Weltwirtschaft gettoisiert ist.

Alle Investitionen können zur Erhaltung des Status oder zur Erweiterung des Unternehmens dienen. Sie können erfordern grundsätzlich:

  1. Bündelung und Zusammenfassung von Geldflüssen aus Konsum

  2. Vermögen, das beleihbar ist, mit der Voraussetzung der Rückzahlungsmöglichkeit durch Marktpotential plus Ausreichen von erwartetem Aufwandslohn. Bei einem Bankkredit und für einen Bankkredit ist dafür noch die Voraussetzung, dass eine Bank überhaupt über Geld verfügt, das in Kredit verwandelt werden kann, weil die Bank nicht aus dem Nichts Geld geben kann. Es kann immer nur Geld geben und hat ein Interesse Geld zu geben, wer über Vermögen verfügt, das er in Gänze zurückzuerhalten erwartet und in den Kredit wandelt oder das im Falle eines Bankkredits für einen niedrigeren Zinssatz (Kosten für den Kreditgeber) eingelegt worden ist, als er für einen höheren Zinssatz (Kreditgewinn für den Kreditgeber) weitergegeben wird.

  3. Begünstigung in Form von Subvention, wenn das Produktangebot auf dem allgemeinen Markt der Konkurrenz nicht standhalten kann.

  4. Begünstigung durch Steuervorteil oder Stimulation durch das wirtschaftlich hohe Hierarchiesegment Staat, wenn das Produktangebot gegenüber dem allgemeinen Markt Nachteileausgleich erfordert.

  5. Begünstigung durch angemessene oder niedrige Lohnkosten. Je billiger das Arbeitskraftkapital bei gleichzeitig hoher Arbeitsqualität und Arbeitsvolumen, desto günstiger für Investitionen. Angemessen sind Lohnkosten, wenn das Produktangebot durchführbar ist nach dem Arbeitskraftkapitalangebot ohne dass das Unternehmen wesentliche oder spürbare Nachteile befürchten muss. Niedrige Lohnkosten sind erforderlich, wenn das Produktangebot nicht zustande käme, ohne dass der Arbeitsmarkt Abstriche an seinen Ansprüchen macht.

  6. Begünstigung durch niedrige Kosten für Produktionsmittel oder Rohstoffe für Erweiterung.

  7. Marktaussichten. Alle Erweiterungsmöglichkeiten des Produktangebots.

  8. Wettbewerbsbehauptung, damit der Markt nicht verloren geht oder

  9. Wettbewerbsvorteil, damit man die Antwort für einen Markt hat, der sich erweitern lässt.


 

Der Staat ist in der Weltwirtschaftshierarchie als Hierarchiesegment eine Fessel und eine natürliche Begrenzung für den Steuerbürger, da der Staat sagt: „Ich bin für die öffentliche Aufgabe bestellt, ich bin die öffentliche Aufgabe. Ich stelle mein Arbeitskapitalpotential für die öffentliche Aufgabe zur Verfügung (Straßenbau, Unterhaltung der Gerichte, Behörden usw.), lasse aber von allen Bürgern nur die Steuerbürger dafür bezahlen.“ Der Staat ist gleichzeitig Dienstleister (Arbeitskapitalverwendung der Staatsangestellten) und Konsument ( er konsumiert z.B. Rüstung, Polizeiautos, Erstellung von öffentlichen Gebäuden, Anlage von Fußgängerzonen usw.). Seit der Staat mit Staatverschuldung belegt ist, wird die öffentliche Aufgabe auf Kredit erledigt. Die Kreditaufnahme steigt jährlich. Diese Kosten mehren die Kosten der Steuerbürger. Von allen Arbeitskapitalverwendungen sind die Kosten der öffentlichen Aufgabe am meisten gestiegen. Würde man diese Kosten in Inflation ausdrücken, würde man sicherlich sagen müssen, dass man dem Wirtschaftshierarchiesegment „Staat“ die höchste Inflation zuordnen muss. Inflation nenne ich hier die rasante Kostensteigerung betreffs eines Produkts. Die Kosten der öffentlichen Aufgabe sind sicher um ein Vielfaches gestiegen im Vergleich zu Kosten anderer Produkte oder Dienste. Wenn öffentliche Aufgaben zu erledigen sind, kann die der Staat erledigen und er wird in der Regel dafür als verantwortlich angesehen. Als der Staat anfing, sich Kapital zu leihen, hat er entschieden, die Privatwirtschaft für die eben genannte Aufgabe nicht direkt heranzuziehen. Die Entscheidung stand an, ob zur Lösung der öffentlichen Aufgabe die Privatwirtschaft in Form von Steuererhebungen herhalten müsste, die unter dieser Last sicherlich gelitten hätte, oder der Staat an wirtschaftlichem Entscheidungsspielraum verlieren würde, der dann die Macht und Zinsgewinne für die investierten Gelder an Fremd weitergab. Weil sonst die Privatwirtschaft direkt unter der unmittelbaren Steuerlast gelitten hätte, ausgebremst worden wäre, hat der Staat bei Fremd sicher bei einzelnen Bürgern und Banken, die Interesse und Mittel hatten, Kredit aufgenommen und damit, weil Kredite nicht ohne laufende Zinsversprechen gegeben werden, steuerverteuernd die öffentliche Aufgabe in fremde Hand gelegt. Da der Staat auch nicht Geld aus dem Nichts geben kann, sondern eine ausgeglichene Bilanz vorweisen muss, ist es dem Staat nicht möglich Kreditaufnahme ohne Begrenzung zur Bewältigung der öffentlichen Aufgabe zu Hilfe zu ziehen. Da die Kreditaufnahme nicht ohne Zinsversprechen möglich ist, ist der Staat gezwungen, diese Aufwandskosten in Form von Steuern an die Steuerbürger in der einen oder anderen Weise weiterzugeben oder Leistung an den bedürftigen Bürger zu kürzen, also einzusparen. Jeder Steuernachlass, der nicht künftig zu Steuermehreinnahmen führt, ist ein Verlust für den Staatshaushalt, weil der Geldbedarf künftige Bilanzkorrekturen erfordert, entweder Einsparungen und Leistungsrücknahmen oder Steuererhöhungen. Die vom Staat entdeckte Rolle als Konjunkturbeeinflussender oder -stimulierender ist begrenzt, und kann gesprengt werden, wenn die Produktivseite nicht willig ist. Jede Konjunkturstimulation muss auf dem Volumen der eingenommenen oder einnehmbaren Steuern beruhen, ähnlich dem Prinzip, dass Kredite sinnvoll nur gegen Sicherheit gegeben werden, damit die Erwartung sich erfüllen kann, muss jeder Steuernachlass strukturiert werden, dass die Erwartung von Bearbeitung wirtschaftlicher Gegenstände sich erfüllt und nicht die vom Steuernachlass Begünstigten sich den Mehrgewinn einfach einstecken oder in Machtgewinn umwandeln. Da auch jeder Kredit auf vorhandenem Vermögen beruhen muss, damit kein Einkommen oder Vermögen ohne vorhandene Leitungssubstanz gemacht werden kann, darf dem ähnlich der Staat keinen Steuernachlass geben, der nicht über mögliche Steuermehreinnahmen gedeckt ist, wenn nicht gesichert ist, dass neue Arbeitsplätze entstehen, die die Steuerkasse anschließend entlasten, weil ein überflüssiger, verschwendeter Steuernachlass ein Verlust für die Staatskasse ist und die Steuerbürger in Zukünftigkeit in steuerliche Mehrbelastung führt und die Volkswirtschaft gegenüber anderen vielleicht besseren Maßnahmen um bestimmte Zeit zurückwirft, den Staat schädigt. Wenn CDU und FDP zum Beispiel das Steuermodell inhaltlich eines Nachlasses von 15- 35% propagieren, ohne dass ein zwingend möglich zu bearbeitender wirtschaftlicher Gegenstand gesichert ist, besteht große Gefahr dieses Steuergeld sinnlos zu verschwenden, weil ganz einfach Maschinen schneller gestellt werden können, die Reichen statt auf dem Binnenmarkt im Ausland konsumieren können und weil ganz einfach eine Kapitalverschiebung nach oben hin eintreten kann durch Neuproportionierung des Preis-Produktmengen-Gefüges ohne zusätzliche Arbeitskraftkapitalinvestition. Die CDU sucht die Kosten für ihr propagiertes Modell in Körperschaftssteuererhöhung um die Hälfte (was die Produktion verteuert) oder Streichungen von Subventionen. Sie bedenkt jedoch nicht dabei, dass den Subventionen auf der einen Seite Arbeitsplätze abhängig waren und dass das Geschäftsergebnis der Betreffenden in Konsumgeld umgewandelt worden ist. Die Bilanz zwischen Aufwand und Aufwandsgewinn zu bestimmtem Zweck muss wie in jeder mathematischen Gleichung Folgen auf beiden Seiten haben. Dies beachtet die Politik nicht. Es sind zwecklose Maßnahmen feststellbar. Wenn man nicht gezielt handelt und nur Geldzuwächse gegen Geldminderungen verschiebt, gibt es geringe Wirkungen für eine Fortentwicklung der Wirtschaft. Ein Politiker steht wie auf dem Berg mit dem Auftrag nicht nur betreffs des Bergs, sondern des ganzen Landes zu handeln. Und er ist unfähig so differenziert zu handeln, als wenn er im Land und in Tälern Bescheid wüsste, wenn er nicht vor Ort Kenntnis nimmt. Die Politiker haben den Kontakt zum politischen und wirtschaftlichen Gegenstand gar nicht. Ihnen entgeht das Wesentliche. Das Gesetz des Steuernachlasses ist nicht differenziert genug. In der deutschen Wirtschaft ist eine ausgereifte Signalkombination mit Präzisionsstimulierung oder eine für jeden Wirtschaftsteilnehmer präzise Möglichkeitserweiterungsstimulierung notwendig. Ich würde den Steuersatz für Niedrigverdiener auf 8% verringern und die Steuernachlasskurve bis zu einer Wendemarke von 49% in diese Richtung nach unten geschmeidig angleichen und den Spitzensteuersatz bei einem Jahreseinkommen von 60.000.-€ auf 49% und ab 500.000.-€ wieder auf 53% setzen. Und ich würde dasjenige Unternehmen, das Arbeitsplätze schafft, von einem heute geltenden Körpersteuersatz von 25% durch Verhandlungsmöglichkeit mit dem betreffenden Unternehmen durch den legislativgewaltfähigen unternehmerischen Finanzbeamten sogar bis 0% Körperschaftssteuer profitieren lassen und dem Unternehmer von einem auszuhandelnden Maß nach demselben Verfahren von der Einkommenssteuer nachlassen. Dabei soll eine Rolle spielen, ob Arbeitsplätze Folgearbeitsplätze schaffen könnten, ob der wirtschaftliche Bereich arbeitsintensiv ist, ob die Lohnkosten besondere Nachteile erzeugt haben und die mögliche Auswirkung auf die soziale Gesundheit der Einzustellenden. Die unternehmerischen Finanzbeamten wären zu kontrollieren durch gewöhnliche bestätigende Finanzbeamte und Wirtschaftsprüfungsinstitute. Wer Arbeitsplätze schafft, wird auch in den Konsummöglichkeiten begünstigt. Er soll auch im Konsum sich bevorzugen können. Wer die Volkswirtschaft im Stich lässt und dem Arbeitsplatzförderungswunsch des Staates nicht entgegenkommt, muss selbst sehen, wie der sich belohnt. Der Umfang der angebotenen Steuerreduktion als Investitions- und Konsumanreiz bleibt dann erhalten, die Wirtschaft bekommt nur eine Aufgabe, die es zu lösen gilt, damit durch Produktangebot der Steuernachlass an sich gezogen werden kann, um das sehr wahrscheinlich zuerst in Konsumgeld sich äußernde Kapital in Investitionskapital umzuwandeln. Der Zweck Arbeitsplatzschaffungsförderung ist ganz einfach nicht gesichert, wenn die Politik lediglich verführbereit auf das Verhalten und die Bereitschaft der Wirtschaft spekuliert mit pauschalisierten Breitbandsignalen und allgemeinen Pauschalaktionssignalen, so dass jedem selbst überlassen bleibt, ob er lediglich konsumiert oder investiert. Die Politik ist noch nicht bereit gewesen, differenziert genug zu agieren.

Faktisch hat sich eine Machtstruktur herausgeformt, bei der der Staat durch die Verschuldung bei Fremd Handlungsspielraum verloren hat wie die Steuerbürger, die am Hierarchieprinzip scheitern oder ohne Erweiterungserfolg bleiben und stagnieren, Handlungsspielraum verloren haben. Auch die Macht bzw. Verfügungsgewalten im Staat sind bei einer Hierarchie von Beteiligten, deren Reichtum und Handlungsspielraum von unten nach oben zunimmt und den Handlungsspielraum der übrigen Wirtschaftssubjekte einschränkt.

Von einer unkoordinierten Wirtschaft muss man übergehen auf eine art high-tech Version der Wirtschaft in Aufeinanderabstimmen aller wirtschaftlichen Einzelorganismen in Optimierung der Kapitalfunktion für eine gezielte Ausbreitung von Bewegung und Überwindung von Trägheitsmomenten bei erfolgreich zu fördernden lohnenden Wirtschaftsausschnitten.


 

Die Steuerbürger in breiter allgemein über einen Kamm gescherter Struktur haben eine Fessel und Begrenzung gegenüber dem Staat, sie können weder die wachsenden Staatsschulden begrenzen noch die Entscheidung, dass der Staat sich verschuldet hat, rückgängig machen, noch per irgend einem Wirtschaftsmittel die Konjunktur beeinflussen. Und keine staatliche Maßnahme kann einem Mangel an Geschäftsideen und Interesse begegnen.


 

Dies wäre mein Vorschlag zur Arbeitslosigkeit: Zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit habe ich hier festgestellt, dass Investitionsgelder nicht so ohne weiteres zu bündeln sind. Ich empfehle notfalls, aber auch nur notfalls das Schöpfen von Giralgeld für bestimmt umgrenzte Zwecke. Z.B. die Renovierung von Häusern aus den 50er und 60er Jahren. Diese sind minderqualitativ. Heute bekommt man ein qualitativ höheres Ergebnis von Bruttosozialprodukt aber für mehr Geld.

Geld ist eine Konvention, eine Vereinbarung und ein Abkommen: Liefere aus dem nationalen (und auch übernationalen) Bruttoinlandsprodukt die Stückelung, die auf dem Geldschein steht. Diese Vereinbarung kann auch erweitert werden, wenn sie mengenmäßig aufgestockt wird.

Wenn man Giralgeld schöpft, so würde eigentlich die Inflation steigen, so könnte man vermuten.

Aber Inflation hat meines Erachtens psychologische Ursachen. Ich stelle die Inflation dar mit einem gespannten Tuch, das von den Wirtschaftssubjekten gespannt wird. Und wenn einer oder eine geringe Anzahl von Wirtschaftssubjekten das Tuch an sich reißen, indem sie ihre Preise erhöhen, dann ziehen alle anderen mit und erhöhen ebenfalls die Preise und dabei wird das Tuch immer weiter und verliert an Spannung. Dies rein aus dem Neid, dass manche sich vielleicht ungerechtfertigt bereichern. Endlich macht der Staat auch mit und erhöht die Bargeldmenge. Am Ende sind die Wirtschaftssubjekte mehr damit beschäftigt, die Preise zu erhöhen, denn etwas zu leisten. Dieser Prozess ruiniert die Wirtschaft.

Ursprünglich diente die Erhöhung der umlaufenden Geldmenge dem Zweck, einen Bürgerkrieg zu verhindern, hatte diese Maßnahme doch zur Folge, dass sich Bürger, nachdem feststellbar war, dass Kapital sich bei Wenigen gesammelt hatte, damit begnügt haben, dass ihre Geldmenge ebenfalls wuchs. Sonst hätten sie womöglich Mord und Totschlag aus Neid und –Bedürftigkeitsmotiven heraus begangen.

Ich wähne, dass eine geringere Inflation sogar eine gesunde Wirkung auf die Volkswirtschaft hat. Wenn sich Werte im- Vermögens und Einkommensbereich nicht verringern würden, so würde es keinen sichtbaren Grund oder Zwang zu Innovation oder Begegnung von Zerfall von Wirtschaftsproduktsubstanz geben.

Wenn jedoch jemand mit einem Koffer mit 1 Million € auf einen Obst und Gemüsemarkt kommt und die Marktteilnehmer sehen das, so erhöhen sich erhöhen sich die Preise drastisch. Geldüberfluss mündet in der Regel in Zügellosigkeit und Disziplinlosigkeit und Übermut. Wenn man sich in unseren Volkswirtschaften mit Mangel an Kapital zur Bewältigung der öffentlichen Aufgabe (Steuereinnahmemangel) bei Mangel an sinnvollen Aufgaben betreffs breiter und undifferenzierter Steuernachlasspraxis im direkten Verhältnis zu Volumen von Einkommen oder Produktivvermögen, für Schöpfung von Giralgeld entscheidet für die Bewältigung von Aufgaben, für die Bürger Nutzwert und Bedarf feststellen könnten, muss dies immer an konkreten Nutzen gebunden sein, es sollte mit Privatkapital manchmal gemischt werden und überflüssiges Giralgeld sollte auch wieder vernichtet werden. Das Giralgeld sollte in privater Hand sich befinden und in Mindermengen kostenoptimierend verwendet werden. Der Staat würde übermütig und absolutistisch, wenn er keine seine Handlungsfreiheit einschränkende Aufgabe und Hürde mehr hätte. Kapitalmangel und straffe Wirtschaftsstrukturen halten das wirtschaftliche Leben beweglich und lebendig, genauso wie Poesie ohne Wortflusseinschränkungen, wie Rhythmus und Reim und Versform nicht möglich ist. Ich schätze, dass Giralgeld im Werte von bis zu 7% des Bruttosozialproduktes zu keiner schädlichkeitsbedrohenden Inflation führt.

Ähnlich dem Keynesianischen Modell nach dem der Staat, wenn Bürger an dem wirtschaftlichen Modell Mangel leiden, einspringen soll und sozial handeln soll, so soll der Staat, wenn das kapitalistische Prinzip in Liberalismus von ungehindertem und rücksichtslosem Wettbewerb Mängel in Teilen des wirtschaftlichen Lebens erzeugt und den Staat die Last tragen lässt, diese Mängel ausbessern, indem er den Auslauf der Hierarchie nach unter sanfter gestaltet. Dies ist offenbar wegen allgemeinem Kapitalmangel nur durch Schöpfen von Giralgeld möglich. Auf jedem Falle kann man feststellen, dass es nicht weltweit an Aufgaben fehlt, die unter Verwendung von Arbeitskapitalangebot erledigt werden könnten. Frage ist nur wie Geld genau dorthin findet, wo es gebraucht wird.

Liberalismus ist das Prinzip des ungehinderten Wettbewerbs. Ungehinderter Wettbewerb ist die Maxime, die Regeln der Kapitalbewegung nach oben mit den Gewinnoptimierungsmöglichkeiten nie außer Acht zu lassen. Karstadt hat verloren weil es nicht aufgepasst hat. Genauso Grundig und manch anderer. Das Ergebnis der rücksichtslosen Verdrängung verallgemeinert sich dabei aber nicht, weil jedes Unternehmen Basisvoraussetzungen braucht, die nur begrenzte Mengen an Unternehmen aufweisen. Wenn die Vielzahl von Unternehmen die Regeln des Wettbewerbs wie Gewinnoptimierung und Kapital- und damit Machtkonzentration oben in der Hierarchie beachten, dann machen die den Wettkampf unter sich aus und arrangieren sich untereinander, so dass die grundsätzliche Schädlichkeit des Prinzips sich bei diesen Unternehmen nicht zeigt. Im Verlaufe der Zeit steigt mal der eine, mal der andere und manche sinken. Für die Hierarchiespitzen ist das keine Totalbedrohung in Richtung eines Untergangs. Nur das Gewinn-auf-sich-ziehen aller Großen bewirkt eine Kapitalkonzentration oben. Dies ist, würde man mit einem Organismus vergleichen, in den Hierarchiespitzen quasi ein Bewegungsüberschuss mit einem Geld-Stau und unten am Fuß der Hierarchie entsteht ein Bewegungsmangel mit einer Geldarmut und statischen Problemen in den Bewegungen. Der Fuß der Hierarchie ist geschwächt, statt sanft und geschmeidig auszulaufen. Dies bei gleichzeitiger Kenntnis dass wirtschaftlich das Hierarchieprinzip notwendig ist, weil es nicht praktikabel wäre, wenn alle den gleichen Raum wie die wirtschaftlich Potenten beanspruchen würden, der Erdraum zu knapp wäre, um alle Begehren zu erfüllen. Der Liberalismus gibt den Wirtschaftsbewegungen einen Drall und verzieht den Wirtschaftsprozess so, dass die wirtschaftlich Mächtigen darüber entscheiden, was in den Hierarchieniederungen für Handlungsspielräume übrig bleiben. Und wenn sie das auch nicht gezielt machen, so kann man trotzdem feststellen, dass die Angebotsspitzen rücksichtslos und ohne Bedenken agieren und ausschließlich in Bevorzugung eigenen Interesses. Bei begrenzter Kapitalgesamtmenge muss wenn irgendwo Stau ist, an entgegengesetzten Polen Unterversorgung sein. Verglichen mit einem menschlichen Organismus, entspräche dies der Gegebenheit wenn der Organismus an den Füßen mangeldurchblutet ist und nach oben hin Blutandrang hat. Kurz: es ist an der Dynamik gemessen eine Krankheit. Diese erwähnte Unterversorgung in Hierarchieniederungen hat der Liberalismus verursacht. Darunter leidet nicht nur Deutschland, sondern leiden auch weite Teile der Welt.

Den einzigen Vorteil, den eine Wirtschaft mit ungehindertem Wettbewerb hat, ist die Straffheit der Bewegungen, die möglichst auf Erweiterungsprozesse zu übertragen ist. Dann entsteht nach Wahrscheinlichkeit ein sportliches Prinzip.

Nach meinem Modell wird zu „Warmgeld“, das schon gedient hat, „Kaltgeld“ hinzugefügt, das noch nicht gedient hat und ab Hinzufügung dienen soll. Bei der heutigen Wirtschaft ergibt sich der Verdacht, dass das Produkt- und Dienstangebot bezüglich der niedrigeren hierarchischen breiten Fuß-Segmente eingeschränkt ist, wie ein Luftballon schrumpft, weil der Inhalt des Ballons nicht ausreichend ist, nämlich das Geldangebot. Steuernachlässe sind nicht ausreichend, um wirtschaftliche Gegenstandsbearbeitung zu erweitern, auch erhöhen sie später die Steuerlast der Bürger im Durchschnitt. Ob und ab wann geschöpftes Giralgeld zu Inflation führt, muss sehr wahrscheinlich ein Volkswirtschaftler durchrechnen. Zu einmaligem besonderen Zweck sollte man sich des Mittels jedoch nicht enthalten.

Eine Einbeziehung aller derzeit außerhalb des Arbeitsprozessstehenden ist aber so schnell nicht wahrscheinlich anzunehmen, so dass keine Untätigkeit mehr übrig bleibt, wenn für diese Einbeziehung keine Geschäftsideen also sinnvolle Tätigkeiten mit Geldwert denkbar sind, die gleichzeitig von den Betreffenden als lohnend und passend für eine Verbesserung ihrer Lebenssituation angesehen werden können. Da widerstreiten die beiden Pole steigender Raumbedarf für Konsum und weniger lohnender Gegenwert von Arbeitskraftkapitalangebot in möglicher Vollwertigkeit bei gleichzeitiger Fähigkeits- und Qualifikationsunangepasstheit. Es ist feststellbar, dass Fähigkeiten und Qualifikationen von oben nach unten zu abnehmen und dieser Gegebenheit ist in jedem Beschäftigungsmodell Rechnung zu tragen.

Wenn ein Arbeitsplatz nichts Halbes oder Ganzes ist, dann kann er nicht zu Zufriedenheit führen. Und Zufriedenheit mit der Freude an der eigenen Tätigkeit sollte der durchschnittliche Standard in der Volkswirtschaft sein. Wenngleich niemand berechtigt ist, die Schuld auf die Wirtschaft oder den Staat zu schieben, wenn im Wunsche seiner Formung des eigenen Arbeitskapitalangebots am Bedarf vorbei gewirtschaftet wurde.

Wenn das Gut Arbeitskapital ein Vermögen an sich darstellt, wenn es aktiv ist, und dabei Konzentration dieses Gutes bei einer Teilmenge der Volkswirtschaft entsteht, wird man überlegen müssen, ob nicht in Einschränkung dieses Gutes für alle Arbeitsplatzbesitzer dieses Gut differenziert nach jeweiliger Machbarkeit gleichmäßiger verteilt werden muss, um anzustrebende Verteilungsgerechtigkeit sicherzustellen. Dabei jedoch muss im Auge behalten werden, dass nicht alle Haus und Auto haben können, weil der Raum fehlt. Es wäre höchstens denkbar, dass von Arbeitsprozess Abstehende z. B. ein Jahr oder fünf Jahre arbeiten und dann einen ausgedehnten Urlaub sich erlauben können bzw. einen hohen Bildungsstand oder ausgiebige Kulturbeteiligung pflegen könnten. Nicht jeder kann ein dem anderen gleichgeartetes Leben erwarten. Die Lebensformen sind ungleich.

Wenn Kapital ein Steuerungsimpuls zur Bewegung träger Masse ist und die Überwindung der Trägheit ein Maß für Verdienst, dann muss auch gelten, dass die Wirtschaft umso gesünder ist, je mehr Bewegtheit in geschmeidiger Verteilung festzustellen ist.

Je öfter es in einer Volkswirtschaft einen Grund gibt für einen Tausch Geld gegen Leistung, desto bewegter ist diese Wirtschaft. Wenn Ausschluss betreffs einer dimensionalen Tauschschiene von bestimmten Wirtschaftsteilnehmern aus der Wirtschaft feststellbar ist, ist der Anstieg der Häufigkeit für einen Grund zum Tausch Geld gegen Leistung ein Maß für das Geschmeidigerwerden der Wirtschaft und der Hierarchie zum Fuße hin. Geld muss kreisen, damit das Phänomen Wirtschaft mit den entsprechenden wirtschaftlichen Akten geschehen kann.

Derzeit ist das Phänomen Geldarmut im Fuße der Hierarchie ein Anzeichen für eine Unausgewogenheit der Weltwirtschaft, die die Produktangebotsseite begünstigt. Die Weltwirtschaft muss sich als Tauschprozesserreger geschmeidiger weltweit verteilen. Dabei gilt nicht nach der Formel der FDP: „Der Tüchtige hat Chancen und der Faule wird zurückversetzt.“ Sondern die Formel: „Jedem nach seinem Fähigkeitspotential und seinen Möglichkeiten und jedem darin nach seinem Einsatz.“ Die Wirtschaft darf nach Angebotsstellung auch nicht sagen, der Wirtschaftsteilnehmer wollte sich nicht an der Arbeitskraftkapitalseite aktivieren. Nein, das Angebot muss auch angemessen sein. Entwicklungsländer müssen einbezogen werden.


 

Wenn geschöpftes Giralgeld jedoch nur dazu dient, Arbeit bezahlbar zu machen, damit mehr Wirtschaftssubjekte ihr Arbeitskraftkapital in die Wirtschaft einbringen können und mit dem geschöpften Geld nicht große Geschenke gemacht werden, sondern geringe Bedingungen an die Begünstigten gestellt werden, so müsste die Inflation eigentlich im Zaum bleiben. Ideal wäre, wenn bei Hausrenovierungen dem Hausbesitzer 0,5 € je qm Miete monatlich abgezogen würde zugunsten und als Beitrag zu einer möglichen Renovierung und die Miete 0,5 € je qm sich verteuern würde. Die Renovierung besorgt der Staat. Die Arbeitenden verdienen Geld und können sich etwas leisten und sie zahlen Steuern und entlasten damit den Staatshaushalt.

Damit könnte man eine Vielzahl selbständiger Handwerker und Bauarbeiter in Arbeit bringen, denn Häuser aus den 50er und 60er Jahren als wirtschaftlich zu bearbeitender und aufzubessernder Gegenstand gibt es genug vielleicht 100.000 – 200.000. Ich veranschlage 100.000.-€ pro Haus mit 7-10 Wohneinheiten. Wenn es 500.000 solcher Häuser gibt, so erfordere dies einen Bedarf von ca. 50 Mrd. €, welche kein Steuernachlass auf den Markt konzentrieren vermögen.

Und wenn 250000 Sozialhilfeempfänger das Weberkunsthandwerk erlernen würden, so würde es – bei 2 Produkten jährlich, so habe ich errechnet - ungefähr 40 Jahre dauern, bis jedem Bett in Deutschland eine kunsthandwerkliche Decke zur Verfügung stehen würde. Für 2 fertige Produkte man im Durchschnitt bis zu 6000.- € erlösen. Dabei kann man die Werke auch an die Wand hängen oder Kleider daraus machen oder Taschen. Die Webstühle und das Webgerät fabrikmäßig herzustellen kostet 25 Mio. € pro Jahr. Nur der Arbeitsort ist teuer. Um Sozialhilfeempfänger dafür zu begeistern, würde ich je 50.000 zu schaffende Arbeitsplätze 10 Weltreisen und 100 Kurzreisen mit allen in der Familie befindlichen Personen verlosen, wenn 2 fertige Endprodukte wegen besonderer Qualität zu Höchstpreis in einer Auktion erlöst werden, wo besondere Leistungen im Hochpreissegment gehandelt werden könnten. Ich würde den Betreffenden 75% des Erlöses ohne Steuerpflicht lassen und 25% vom Staat verlangen. Da die Krankenkasse bei Selbstständigen sicher 250 - 500.- € monatlich an Versicherung verlangt, wäre das Unternehmen nicht machbar, da diese Erfordernis jeden Gewinn aufzehren würde. Alle Sozialhilfeempfänger sollten den Status des Angestellten des Staates in Bereitschaft und Sozialbedürftigkeitsstellung haben und dann zu jedem Einsatz verpflichtet werden können. Wer sich verwendet bekommt Einkommenszuwachs. Bei besonderer Verdienstlage ist einem ehemaligen Sozialhilfeempfänger das Halten eines Autos erlaubt. Alle privaten Gärten und ungenutzten Flächen könnten auch durch Sozialhilfeempfänger bestellt werden, wenn zu staatlich diktierter Pflicht gemacht würde, mindestens 33-40% der betreffenden Fläche für Gemüse und Obstanbau bereit zu halten, wobei das Produkt zum Export für bedürftige in Entwicklungsländer bereitzustellen ist.

Es wäre möglich Deutschlandweit 100.000 überirdische und unterirdische Schwimmbäder, Clubbereich mit Minigastronomie (mit Aufzügen und Eingängen mit Magnetkarte) zur Gemeinschaftsnutzung für bis zu 40 Personen im alternierenden Nutzungsverfahren zu bauen, für die ca. 200.000 Arbeitslose zum Unterhalt und zur Aufsicht beauftragt werden können, die im Wesentlichen von den Nutzern zu bezahlen wären. Bei 25 € monatlich je Nutzer, sammelte sich das bei 40 Interessierten auf 1000 € monatlich insgesamt, die sich 2 Betreibende teilen können zu je 500 € Brutto. In der Stadt sind auch private Schwimmbäder und Tiefgaragen für Autobereitstellung für Reisende mit öffentlichen Verkehrsmitteln unter Reiseziel anders als mit PKW schwer erreichbarer ländlicher Gebiete möglicherweise nachträglich einrüstbar. In Orten können überirdische Garagen platzschaffend manchmal unter die Erde verlegt werden.

In Städten und Orten sind unter Parks und Plätzen unterirdische Erlebnis und Erholungsländer unter Parkanlagen möglich, die eine Verkettung und -verschachtelung von ovalen Räumen aufweisen, wo künstlerische Produkte ausgestellt werden wie z.B. die Werke von Psychiatrieinsassen, und Bereiche sind mit Zierfischen und Hummern und Wasserbäder mit Koi-Fischen und Springbrunnen, Bereiche mit Spielmöglichkeiten für Kinder und Erwachsene, Aufbau einer elektrischen Miniatur-Eisenbahnanlage oder mechanischem oder anderem Spielzeug und Schaufensterbereiche, wo besondere oder unbekannte Geschäfte des Bereichs für geringen Beitrag sich kurz gefasst vorstellen können es kann eine Minigastronomie geben. Die Anlage kann mit Aufzug erreicht werden, zeigt die Anzahl der anwesenden Besucher elektronisch außen an und sperrt die Anlage bei Überfüllungsgefahr und sie ist mit 0,75€ monatlich jedem Ansässigen per Magnetkarte zugänglich und mit 1€ jedem Auswärtigen. Es werden pro Anlage 2 Sozialhilfeempfänger durch die Besucher in Arbeit zu bringen möglich.

An Waldrändern und Ortseingangsbereichen können unterirdische Räume für Dart, Bogenschießen, Minigolf gebaut werden, die zur Freizeitgestaltung (bspw. Wanderpausen) beitragen können. Dabei sein kann Verkauf regionaler Kleinprodukte wie selbst hergestellte Marmelade oder Honig und ebenfalls Minigastronomie kann verfügbar sein, die auch mit Magnetkarte zu 1,5 € monatlich erreichbar sind aber nur dann gebaut werden, wenn ein Interesse ausreichend vieler Personen mit Nutzungswunsch existiert.

Beide vorgenannte Projekte müssen kameratechnisch überwacht werden, damit missgünstig bis kriminell Gesinnte abgehalten werden.

Der Transrapid könnte als Eurotransrapid von Bordeaux bis Paris über Brüssel und Amsterdam Hamburg Berlin Warschau, als Güter und Personentransportmittel bei Segmentierung der Verkehrsabschnitte vielleicht sogar bis nach Moskau gebaut werden. Aber alles könnte mit geschöpftem Giralgeld oder unter Beteiligung geschöpften Giralgeldes entstehen.


 

Und die EU könnte mit geschöpftem Giralgeld zum besonderen Zweck erweitert werden.


 

Vielleicht beruht sogar das Nachkriegswirtschaftswunder auf geschöpftem Giralgeld oder ähnlichen Geldmengenerhöhungen. Dies entzöge sich aber meiner Kenntnis.


 


 

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1396/umfrage/leistungsempfaenger-von-arbeitslosengeld-ii-jahresdurchschnittswerte/


 


 

https://de.wikipedia.org/wiki/Tobin-Steuer

 

 

Aktuelles

Die Gerechtigkeit ist nicht des Menschen. Die Gerechtigkeit ist des Gottes. Der Mensch ist nicht begabt für die Gerechtigkeit. Nur Gott ist gerecht.

Bei Fehlen von logischer Herleitung von Gerechtigkeit, ist die Gerechtigkeit auch nicht eintragbar in die Verfassung, weil Rechte und Pflichten im Recht logisch nachweisbar sein müssen.

Es gibt z.B. keine gleichmäßige Herrschaftsverteilung.

Vor dem Gleichheitsgesetz müssten aber alle gleich herrschend sein für eine Demokratie.